Zecken sind nicht nur klein und unangenehm, sondern mit einem nicht unerheblichen Risiko behaftet, denn Zecken können Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Infektionskrankheit, die durch Flaviviren ausgelöst wird. Mit dem Virus infizierte Zecken können mit ihrem Biss das Virus übertragen. Sie sind Überträger der FSME in einem Gebiet von Skandinavien bis zum Ural. Die Erkrankung verläuft meist leicht und wird als Sommergrippe fehlgedeutet, da die frühe Phase lediglich grippeähnliche Symptome zeigt. Die Krankheitsfälle treten überwiegend in den Sommermonaten zwischen April und Oktober auf.
Risikogruppen:
- Wanderer, Pilzsucher
- Sportler, die sich viel im Freien bewegen (z. B. beim Mountainbiken, Joggen, Geocaching)
- Förster
- Kindergartenkinder im Waldkindergarten
- Waldarbeiter
Präventive Maßnahmen:
- Bei Freilandaufenthalten helle Kleidung tragen, die viel Körperoberfläche bedeckt (lange Hosen und langärmlige Oberteile) und auf der Zecken gut erkennbar sind
- Nach dem Freilandaufenthalt den Körper sorgfältig nach Zecken absuchen
- Repellentien (Mittel, die zur Abwehr von Insekten auf die Haut aufgetragen werden) verwenden
- Sich impfen lassen
Die FSME-Impfung ist die wichtigste und wirksamste präventive Maßnahme.
Vereinbaren Sie gern gleich einen Impftermin über doctolib (bevorzugt) oder telefonisch mit uns.
Gern überprüfen wir in diesem Zusammenhang Ihren kompletten Impfschutz. Bitte denken Sie an Ihren Impfpass.
Ihr Praxisteam